Dreieich, 10. Juli 2010 – Der Hersteller Linear Technology präsentiert den LTC2654, einen Vierkanal-16/12-bit-D/A-Wandler (DAC) mit Spannungsausgang, interner Referenz und SPI-Schnittstelle.

Die neuen DACs von Linear Technology sind beim Distributor Arrow erhältlich.

Die 16-bit-Version des LTC2654 bietet über den gesamten Temperaturbereich hinweg eine INL von maximal ±4 LSB – das ist um den Faktor 2 besser als beim nächstbesten 16-bit-Vierkanal-Wettbewerbsprodukt mit interner Referenz. Die Kombination aus einem sehr niedrigen Offsetfehler von maximal ±2 mV und einem sehr niedrigen Verstärkungsfehler von maximal 0,1 % – beides sind Rekordwerte – gewährleistet, dass der LTC2654 auch bei Ansteuerung bis in die Nähe der Betriebsspannung seine hohe Genauigkeit beibehält und dem Benutzer einen größeren effektiven Ausgangsbereich bietet. Aufgrund seiner hervorragenden Genauigkeitsspezifikationen ist der LTC2654 eine ideale Lösung für mehrkanalige Open-loop- oder Closed-loop-Systeme. Typische Anwendungen sind: Mobilfunk, Prozesssteuerung und Industrieautomatisierung, automatische Testsysteme (ATE) und Automobilelektronik.

Der LTC2654 enthält eine Präzisionsreferenz mit einem typischen Temperatur- koeffizienten von nur 2 ppm/°C und einem maximalen Temperaturkoeffizienten von nur 10 ppm/°C. Der Chip ist in einem winzigen (4 mm x 5 mm) 20-poligen QFN-Gehäuse, oder im 16-poligen TSSOP-Gehäuse erhältlich und spart dadurch Platz auf dicht gepackten Leiterplatten. Auch die AC-Spezifikationen sind hervorragend; so beträgt beispielsweise die Einschwingzeit für einen Eingangsspannungsschritt in Höhe der halben Vollaussteuerungsspannung nur 8,9 µs, und das sehr geringe Übersprechen von nur 3 nV•s gewährleistet minimale Rückwirkungen zwischen den DAC-Kanälen. Der LTC2654 benötigt eine unipolare Betriebsspannung zwischen 2,7 V und 5,5 V und kommuniziert über eine Vierdraht-SPI/Microwire-kompakte Schnittstelle mit Taktfrequenzen bis zu 50 MHz.

Für den LTC2654 stehen zahlreiche Optionen zur Auswahl, die jeweils auf die Anforderungen bestimmter Anwendungen zugeschnitten sind. Entwickler haben die Wahl zwischen 16 bit oder 12 bit Auflösung sowie zwischen einer internen 1,25 V- oder 2,048 V-Referenz (2,5 V bzw. 4,096 V Ausgangsspannungsbereich). Für Rail-to-Rail-Betrieb kann eine externe Referenzspannung bis zur halben Höhe der Betriebsspannung verwendet werden. Beim Hoch-fahren werden die DAC-Ausgänge wahlweise auf 0 V oder 50% des Maximalwertes der Ausgangsspannung gesetzt.

Der Entwickler hat dadurch mehr Design-Flexibilität bei Systemen, die beim Hochfahren nicht auf Massepotenzial gezwungen werden können. Die 16-bit- und 12-bit-DACs LTC2654 sowie zugehörige Demo-Boards sind ab sofort verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.linear.com/.
Die wichtigsten Leistungsmerkmale: LTC2654

  • Interne Präzisionsreferenz (10 ppm/°C max.)
  • Maximaler INL-Fehler: ±4 LSB bei der 16-bit-Version
  • Garantiert monoton über den gesamten Temperaturbereich
  • Wahlmöglichkeit zwischen interner oder externer Referenz
  • Geringer Offsetfehler: max. ±2 mV
  • Betriebsspannungsbereich 2,7 V bis 5,5 V (LTC2654-L)
  • Integrierte Referenzpuffer
  • Ultra-geringes Übersprechen zwischen den DACs (<3 nV•s)
  • Einschalt-Reset auf 0 V oder 50 % der maximalen Ausgangsspannung
  • Asynchroner DAC-Update-Anschluss
  • Winziges (4mm × 4mm) 20-poliges QFN-Gehäuse oder 16-poliges Narrow-SSOP-Gehäuse

Weitere Informationen unter:
Arrow