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Atom

Ein Atom ist die kleinste Einheit, in die sich Materie mit chemischen oder mechanischen Mitteln teilen lässt. Es handelt sich dabei um den Grundbaustein von Materie.

Das Wort Atom stammt aus dem Griechischen und kann mit „das Unzerschneidbare“ übersetzt werden.

Die Frage woraus sich Materie zusammensetzt stellt sich seit Jahrtausenden. Ebenso lange gibt es das Konzept von diskreten, also nicht wahrnehmbaren Grundeinheiten, die nicht weiter geteilt werden können. Die dahinter stehenden Ideen beruhten jedoch auf abstrakten philosophischen Überlegungen und nicht auf empirischen und experimentellen Untersuchungen. Die den Atomen in der Philosophie zugeschriebenen Eigenschaften variierten stark, je nach philosophischer Schule, insbesondere zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen. Die Grundidee des Atoms wurde Jahrtausende später dennoch von Wissenschaftlern übernommen. Sie war eine elegante und vor allem fruchtbare Erklärung für neue Entwicklungen in der Chemie.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde entdeckt, dass Atome aus einer „Atomhülle“ aus negativ geladenen Elektronen, einem „Atomkern“ aus positiv geladenen Protonen und ungeladenen Neutronen bestehen.

Elektronen sind durch eine elektromagnetische Wechselwirkung an einen oder mehrere Atomkerne gebunden. Dadurch entstehen die im Alltag bekannten chemischen Verbindungen. Deren Struktur und chemische Eigenschaften hängen aufgrund der Austauschwechselwirkungen von der genauen Anzahl der Elektronen ab. Aus diesem Grund werden Atome, die im neutralen Zustand dieselbe Anzahl Elektronen besitzen, zu einem Element zusammengefasst.

Verglichen mit alltäglichen Gegenständen sind Atome sehr – um nicht zu sagen winzig – klein. Mit einem Durchmesser von von etwa 0,1 nm deutlich kleiner als die Wellenlänge des Lichts.




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