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Heatpipe

Heatpipe ist der englische Begriff, der häufig synonym für ein Wärmerohr verwendet wird. Bei einem Wärmerohr handelt es sich um einen Wärmeüberträger, der die Verdampfungswärme eines Stoffes nutzt, um so eine hohe Wärmestromdichte zu ermöglichen. Auf einer Fläche mit kleinem Querschnitt können so große Mengen Wärme transportiert werden. Der Wärmewiderstand eines Wärmerohrs ist deutlich geringer als der von Metallen. Sein Verhalten kommt daher der isothermen Zustandsänderung gleich, was eine konstante Temperatur über die gesamte Länge bedeutet. Bei gleicher Übertragungsleistung der Wärme und unter gleichen Einsatzbedingungen ist ein Wärmerohr deshalb wesentlich leichter als herkömmliche Wärmeüberträger.

 

Bei Wärmerohren unterscheidet man in Heatpipes und Zwei-Phasen-Thermosiphon. Der Aufbau und die Funktionsweise sind bei beiden grundsätzlich ähnlich oder gleich. Dennoch kann es technische Unterschiede geben, die eine Differenzierung sinnvoll machen.

 

Da Wärmerohre und Heatpipes flexibel gestaltet und über variable Eigenschaften verfügen, finden sie als Kühlsysteme in vielen Bereichen Anwendung. In den letzten Jahren werden sie insbesondere in PCs und Notebooks verwendet. So konnte beispielsweise die Bauhöhe von Notebooks durch den Einsatz von Heatpipes deutlich reduziert werden. Ebenso war es möglich, leistungsstärkere und damit wärmeintensivere Grafikprozessoren einzubauen.

 

Die Technologie von Wärmerohren wurde jedoch schon wesentlich früher eingesetzt. Bereits 1960 verwendete man Heatpipes in der Raumfahrttechnik. Sie ermöglichten es bei Satelliten den Temperaturgradienten zwischen sonnenzugewandter und -abgewandter Seite zu minimieren.

 

 

 

 




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