Schraubsicherung

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Schraubsicherung

Eine Schraubsicherung (D-Sicherung) besteht aus den Teilen: Sicherungsunterteil, Passelement, Schraubkappe, Betriebszustandsanzeiger (Kennmelder) und Sicherungseinsatz. Der Sicherungseinsatz ist der reaktive Teil einer Sicherung. Der wesentliche Unterschied bei D-Sicherungen ist neben ihren Dimensionen die Nennspannung. Während Dz-Sicherungen für eine Bemessunsspannung von 500 V Gleich- und Wechselspannung vorgesehen sind, ist das D0-System nur bis zu einer Bemessungsspannung von 380 V Wechselspannung bestimmtSchraubsicherungen der Betriebsklasse gL werden heute in der Regel eingesetzt, um Leitungen zu Verteilern zu schützen (Leitungsschutzsicherungen). Vereinzelt werden sie auch noch in Verbindung mit Motorschutzschaltern zum Schutz von Motoren eingesetzt, wenn Maschinen mit besonders hohem Einschaltstrom betrieben werden.Schraubsicherungen besitzen an ihrem Fußkontakt nennstromabhängige, unterschiedliche Durchmesser. Je höher die Nennstromstärke ist, desto größer ist der Durchmesser. Im Sicherungsunterteil befindet sich ein entsprechendes Passelement (in der Skizze [PE]), das verhindern soll, dass Sicherungen mit höherem Bemessungsstrom, als vorgesehen, eingesetzt werden. Als besonders Merkmal für D-Sicherungen gilt, dass es von Laien bedient werden darf.In der Mitte des Kopfkontakts des Sicherungseinsatzes befindet sich ein farbiges Plättchen aus Aluminium, der Kennmelder (in der Skizze [KM]). Er ist mit einer Feder unterlegt und wird von einem Draht mit hohem Widerstand gehalten, der am Fußkontakt des Sicherungseinsatzes befestigt ist. Nach Abschmelzen des Schmelzleiters schmilzt auch der Haltedraht des Kennmelders, worauf der Kennmelder ausgeworfen wird. Durch ein Fenster in der Schraubkappe kann man dann erkennen, dass diese Sicherung den Stromkreis unterbrochen hat.




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