Components at Service stellt auf dem EMS-Tag 2026 aus

18.09.2026 – Lieferketten resilienter gestalten, Beschaffungsrisiken frühzeitig erkennen, Sicherheitsbestände intelligent aufbauen und trotz zunehmenden Kostendrucks wettbewerbsfähig bleiben. Genau darüber möchte Components at Service, kurz CAS, am 1. Oktober 2026 auf dem EMS-Tag in Würzburg mit EMS-Dienstleistern sprechen. Der unabhängige Distributor aus Oberhaching bei München unterstützt Elektronikfertiger dabei, ihre Materialbeschaffung nicht nur im akuten Engpass abzusichern, sondern langfristig strategischer aufzustellen.
Henner Görtz, Senior Sales Manager bei CAS, kennt die Veranstaltung bereits aus den vergangenen Jahren. Schon 2024 entstanden in Würzburg intensive Gespräche darüber, wie EMS Unternehmen ihre Materialversorgung besser absichern können. „EMS-Dienstleister stehen heute gleichzeitig unter Kosten, Termin und Verfügbarkeitsdruck“, sagt Görtz. „Wer im Wettbewerb um neue OEM-Projekte bestehen möchte, braucht nicht nur eine stabile Lieferkette, sondern auch wettbewerbsfähige Materialpreise und eine Beschaffungsstrategie, die Risiken frühzeitig berücksichtigt.“
Lieferketten Resilienz beginnt vor dem Engpass
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schnell geopolitische Entwicklungen, Kapazitätsengpässe, Herstellerabkündigungen oder Veränderungen bei Rohstoffen und Transportwegen bestehende Lieferketten beeinflussen können. Für EMS-Dienstleister bedeutet das, Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor ein fehlendes Bauteil die Produktion gefährdet. CAS unterstützt seine Kunden deshalb dabei, Beschaffungsrisiken proaktiv zu bewerten und alternative Bezugsquellen aufzubauen. Globale Verfügbarkeiten, Lieferzeiten, Preisentwicklungen und mögliche Obsoleszenzen werden dabei in die Betrachtung einbezogen. Das Ziel ist eine Materialversorgung, die nicht erst dann reagiert, wenn ein Engpass bereits entstanden ist.
Sicherheitsbestände gezielt aufbauen
Ein wichtiger Bestandteil resilienter Lieferketten ist der gezielte Aufbau von Sicherheitsbeständen. CAS bietet hierfür individuelle Bevorratungskonzepte und Rahmenverträge mit einer Lagerdauer von bis zu 24 Monaten. Kunden können kritische Komponenten frühzeitig absichern und bedarfsgerecht abrufen. Gerade bei Bauteilen mit langen Lieferzeiten, schwankender Verfügbarkeit oder erhöhtem Obsoleszenzrisiko kann ein definierter Sicherheitsbestand dazu beitragen, Produktionsrisiken deutlich zu reduzieren.
CAS übernimmt dabei auf Wunsch Einkauf, Vorfinanzierung, Lagerung und die terminierte Bereitstellung der Ware.
Wettbewerbsfähige Materialpreise im Kampf um OEM Projekte
Neben der Versorgungssicherheit gewinnt auch der Kostendruck weiter an Bedeutung.
EMS-Dienstleister stehen bei Ausschreibungen zunehmend im direkten Wettbewerb um OEM-Projekte. Bereits kleine Unterschiede bei den Materialkosten können dabei Einfluss darauf haben, ob ein Projekt wirtschaftlich darstellbar ist.
CAS unterstützt Unternehmen deshalb nicht nur bei schwer verfügbaren Komponenten, sondern auch bei der Optimierung regulärer Materialpreise. Durch ein internationales Lieferantennetzwerk, alternative Bezugsquellen, Bündelung von Bedarfen und flexible Beschaffungsmodelle können zusätzliche Potenziale im Materialeinkauf erschlossen werden.
„Bei vielen Projekten entscheidet heute nicht mehr nur die Fertigungskompetenz“, sagt Görtz. „Auch die Materialstrategie wird zum Wettbewerbsfaktor. Genau hier können wir EMS Unternehmen mit zusätzlichen Einkaufsoptionen und einem internationalen Netzwerk unterstützen.“
Professionelle Lagerhaltung für Elektronik

Elektronische Komponenten stellen besondere Anforderungen an Lagerung, Verpackung und Umgebungsbedingungen. CAS verfügt am Standort Oberhaching über professionelle Lagerkapazitäten für elektronische Komponenten und bietet neben der klassischen Bevorratung auch Konzepte für die Langzeitlagerung an.
Damit können Unternehmen beispielsweise Komponenten für Serienproduktionen, Ersatzteilbedarfe oder abgekündigte Produkte über längere Zeiträume absichern. Die Lagerhaltung wird dabei mit dokumentierten Prozessen, geeigneten Verpackungskonzepten und definierten Bedingungen für elektronische Bauteile verbunden.
So entsteht aus der reinen Bevorratung ein langfristiges Versorgungskonzept.
Qualitätssicherung im eigenen Q-LAB


Ein weiterer Bestandteil des CAS Angebots ist die Qualitätssicherung.
Bei Bedarf werden elektronische Komponenten vor der Auslieferung im hauseigenen Q-LAB geprüft. Zur Verfügung stehen unter anderem optische Inspektionen, Röntgenprüfungen, XRF-Materialanalysen, Lötbarkeitstests und weitere Prüfverfahren. Das Q-LAB ist gleichzeitig als eigenständige Dienstleistung verfügbar. Damit können Unternehmen auch Komponenten überprüfen lassen, die nicht über CAS beschafft wurden.
Mehr als klassische Distribution

Components at Service ist ein familiengeführtes Unternehmen mit rund 45 Mitarbeitenden und mehr als 70 Jahren Erfahrung in der Elektronikbranche. Neben Distribution und Sonderbeschaffung gehören heute Lieferkettenmanagement, Sicherheitsbevorratung, Obsoleszenzmanagement, professionelle Lagerhaltung, Langzeitlagerung, Lieferantenkonsolidierung und Qualitätsprüfung zum Leistungsspektrum.
„Wir möchten unsere Kunden nicht erst unterstützen, wenn ein Bauteil fehlt“, sagt Görtz. „Unser Anspruch ist es, gemeinsam Beschaffungsstrategien aufzubauen, die Versorgungssicherheit, Kosten und Flexibilität miteinander verbinden.“
Am 1. Oktober 2026 ist das Team von Components at Service beim EMS-Tag in Würzburg vor Ort.
Im Mittelpunkt stehen Gespräche über resiliente Lieferketten, Sicherheitsbestände, wettbewerbsfähige Materialkosten und professionelle Lagerkonzepte für Elektronik.
Autor: Components at Service GmbH
