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Vom Chip zur Anwendung: EFX 2026 vernetzt die Elektronikfertigung

04.09.2026 – Ein Halbleiter entfaltet seinen Wert erst im funktionierenden Produkt. Dafür müssen Packaging, Leiterplatte, Bestückung, Löttechnik, Inspektion und Test zuverlässig zusammenspielen. Die EFX bringt diese Bereiche vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Stuttgart zusammen.

Leistungsfähigere Halbleiter allein machen noch kein leistungsfähiges Elektroniksystem. Erst mit Gehäuse- und Verbindungstechnologien, Leiterplatte, Fertigungsprozessen und Qualitätssicherung entsteht eine zuverlässige Anwendung. Zugleich erhöhen kleinere Bauformen, steigende Packungsdichten und komplexere Designs die Anforderungen entlang der Produktion.

An diesen Schnittstellen setzt die EFX – Expo for Electronics Manufacturing an. Bei ihrer Premiere vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Halle 9 der Messe Stuttgart zeigen mehr als 160 Aussteller Technologien und Dienstleistungen – von Bauelementen, Leiterplatten und Advanced Packaging über SMT- und THT-Prozesse bis zu Inspektion, Test, Smart Manufacturing und EMS.

Die Prozesskette als Gesamtsystem

Mit der Miniaturisierung wachsen die Abhängigkeiten: Layout, Pastendruck, Bestückung, Lötprozess und Inspektion müssen präzise zusammenspielen.

Die EFX macht diese Zusammenhänge sichtbar. Fachbesucher können Technologien einordnen, Anbieter vergleichen und konkrete Aufgaben mit Experten besprechen. EMS-Unternehmen bilden dabei ein Bindeglied zwischen Entwicklung, Beschaffung, Industrialisierung und Serie.

Fachprogramm zwischen Forschung und Praxis

Das Rahmenprogramm behandelt unter anderem KI, Cyber Security, resiliente Lieferketten, Kreislaufwirtschaft und automatisierte Fertigung. Live-Hacking mit Cybersecurity-Panel beleuchtet die Sicherheit vernetzter Produktion. „Vom Lab zum Fab“ mit dem Fraunhofer IZM verbindet Forschung und Anwendung. Guided Tours führen zu smarter Elektronikfertigung, KI, Nachhaltigkeit, Automatisierung und Quantentechnologie.

Programm der EFX 2026 ansehen

Vom Prozess zum Endprodukt

Die EFX Rallye vermittelt die Prozesskette über QR-Stationen. Eine Sonderschau zeigt am Beispiel eines Fahrzeugs mit 48-Volt-Motor-Generator und Inverter, wie aus Bauelementen, Materialien und Fertigungswissen ein funktionierendes System entsteht.

Gezielter Austausch – bis in den Abend

Über die EFX-App lassen sich Termine vorab planen. EMS-Speeddating, BME Einkäufertalks und Roundtables schaffen gezielte Kontakte; offene Standkonzepte erleichtern spontane Gespräche. Bei „Cocktail & Collaboration“ und „Tech & Music Fusion“ wird Halle 9 bis 22 Uhr zur Networking-Location.

Zur EFX App

Zeitgleich finden Quantum Effects, VISION und Motek statt. Das EFX-Ticket gilt für alle vier Veranstaltungen; ein kostenfreier Onsite-Shuttle verbindet Elektronikfertigung, Quantentechnologien, Bildverarbeitung und Automatisierung.

Ticket für die EFX 2026 buchen

EFX – Expo for Electronics Manufacturing
6.–8. Oktober 2026
Halle 9, Messe Stuttgart
www.efx-expo.de